Der Schwimmteich: garantiert natürlicher Badespaß

Immer mehr Menschen entscheiden sich heutzutage für einen Schwimmteich, nicht nur, weil er ökologischer ist als ein klassischer Pool, sondern auch, weil er pflegeleichter ist und zudem weniger Energie verbraucht. Der Schwimmteich kann zu einer einzigartigen Landschaft in Ihrem Garten beitragen und darüber hinaus an heißen Sommertagen für Abkühlung sorgen. Die Designs solcher Teiche werden mit den Jahren immer schöner und sorgen zunehmend für eine entspannte Atmosphäre in Ihrem Garten.

In diesem Blog sprechen wir über die Funktionsweise eines Schwimmteichs und die dazugehörige Pflege, um ein einzigartiges Schwimmerlebnis genießen zu können.

Wie funktioniert ein Schwimmteich?

Ein Schwimmteich funktioniert im Grunde über einen natürlichen Prozess, auch Ökosystem genannt. Das bedeutet, dass Ihr Schwimmteich automatisch tipptopp zum Genießen ist, wenn das Ökosystem im Gleichgewicht ist.

Ein solcher Teich kann man stets in zwei Bereiche unterteilen: den Filterbereich und den Schwimmbereich. Der Filterbereich ist eine flache Zone, die man auch Regenerationszone nennt. Hier werden die Kiesel und sauerstoffhaltigen Pflanzen angebracht. Diese Zone muss stets mit einer Abtrennung versehen werden, damit der Kies und die Wurzeln der Bepflanzung nicht in den Schwimmbereich geraten, der tiefer liegen wird.

Das Wasser wird durch Kieselsteine gepumpt, wodurch es gefiltert wird. Die richtige Bepflanzung sorgt dafür, dass Mikroorganismen und Nährstoffe aufgenommen werden, wodurch das Wasser sauber und hygienisch bleibt. Die mechanische Pumpe und die Bepflanzung machen Chlor und Chemikalien bei der Pflege Ihres Schwimmwassers also vollkommen überflüssig.

Arten von Schwimmteichen:

1. Der natürliche Schwimmteich:

Wie der Name schon vermuten lässt, sind diese Schwimmteiche oft natürlich im Aussehen und daher rund in der Form. Sie verfügen über schräge Wände, und das Ufer geht meist auch in den restlichen Garten über.

2. Klarer rechteckiger Schwimmteich:

Diese Art von Teichen ähnelt optisch eher einem traditionellen Pool. Die Wände sind gerade gemauert, und die Ufer bestehen meist aus Holz oder Naturstein.

3. Der hybride Schwimmteich:

Bei einem hybriden Schwimmteich können Sie vom Schwimmteich zum Pool wechseln. Das bedeutet, dass Sie den Schwimmbereich und den Pflanzenbereich im Sommer voneinander trennen können, damit Sie das Becken erwärmen können.

Wie pflege ich meinen Schwimmteich?

Schwimmteichpumpe

Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Pumpe ordnungsgemäß funktioniert. Die richtige Pumpe sorgt dafür, dass das Wasser in Ihrem Schwimmteich klar bleibt. Achten Sie darauf, dass Ihre Teichpumpe an einem trockenen Ort außerhalb des Teichs steht. Nur eine Pumpe mit 12 Volt (Niederspannung) darf im Schwimmteich stehen; diese sind energieeffizienter, verfügen aber nicht immer über genügend Kapazität, um das Wasser mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, dies hängt vom Inhalt Ihres Schwimmteichs ab. Die Kapazität einer Filterpumpe kann anhand des Inhalts Ihres Schwimmteichs in Litern berechnet werden, indem man diesen durch 2 teilt. Angenommen, Sie haben einen Schwimmteich mit 5000 Litern Inhalt, dann benötigen Sie eine Pumpe mit einer Mindestkapazität von 2500 Litern pro Stunde.

Bodenreinigung

Wie man weiß, sinkt Schmutz mit der Zeit stets zum Boden, bei jedem beliebigen Wasserreservoir, und beim Schwimmteich ist das nicht anders. Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt, um alle Blätter, Zweige und auch Schlamm vom Boden des Schwimmbereichs zu entfernen. Der Schwimmbereich eines Schwimmteichs unterscheidet sich von der Regenerationszone bzw. der flachen Fläche und ist nicht mit Kies, sondern meist mit einer EPDM-Folie ausgestattet. Neben dem üblichen Poolsauger gibt es glücklicherweise heutzutage bereits einige qualitativ hochwertige Schwimmteichroboter auf dem Markt, die Ihnen bei dieser Aufgabe helfen können.

Pflege Ihrer Bepflanzung

Gesunde Pflanzen sorgen dafür, dass Ihr Wasser optimal gefiltert wird. Daneben spielt auch die Vielfalt eine Schlüsselrolle beim Erhalt eines gesunden Schwimmteichs.

Kalmus, Igelkolben, Gelbe Schwertlilie, Sumpfdotterblume, Pfeilkraut, Wasserminze, Hechtkraut und Quirlblättriges Tausendblatt sind einige der häufigsten Pflanzen, die Sie in der Regenerationszone verwenden können. Damit das Wasser ausreichend Sauerstoff enthält und gut zirkuliert, sollten Sie regelmäßig abgestorbene Blätter aus dieser Zone entfernen. Versuchen Sie außerdem, die Bepflanzung getrennt zu halten, damit keine Überwucherung entsteht.

Bio-Enzyme

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Wasserqualität trotz all dieser oben genannten Maßnahmen nicht Ihren Wünschen entspricht, können Sie auf Bio-Enzym-Produkte zurückgreifen. Dies sind natürliche Produkte, die eine Kombination aus verschiedenen Enzymen, Nährstoffen und Mikroorganismen enthalten, die zusammenarbeiten, um organische Abfallstoffe im Wasser abzubauen. Sie helfen also beim Abbau organischer Materialien wie Blätter, Algen und anderer natürlicher Abfälle. Diese Bio-Enzym-Produkte sind unschädlich für Pflanzen, Fische und anderes Wasserleben und fördern zudem das Wachstum natürlicher Bakterien, die bei der Filterung und Reinigung des Schwimmwassers helfen.

Fazit

Ein Schwimmteich ist nicht nur eine schöne und natürliche Ergänzung für Ihren Garten, sondern zudem auch noch gut für die Umwelt. Er trägt zu einem gesunden und ausgeglichenen Ökosystem bei, an dem Generationen lang ein erfrischendes Schwimmvergnügen genießen können.

Wenn Sie für eine regelmäßige Pflege sorgen, wie die Reinigung des Bodens, die Pflege Ihrer Bepflanzung und die Kontrolle Ihrer Konstruktion und Wasserqualität, bleibt Ihr Wasser sauber und klar.

Er ist vor allem eine wertvolle Ergänzung für Ihren Garten, die vor allem Entspannung, Schönheit und Freude bietet.